Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 34 - 25.09.2014

Bündnis erklärt Vorstellungen zu guter Bildungszeit in Baden-Württemberg

Das Bündnis für Bildungszeit traf sich heute mit Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid, um sich über die Pläne der Landesregierung für ein Bildungszeitgesetz in Baden-Württemberg auszutauschen. Dem Bündnis gehören neben Wohlfahrtsverbänden, kirchlichen Einrichtungen, Umweltverbänden und den Gewerkschaften weitere gesellschaftliche Organisationen an.

Das Bündnis machte dabei deutlich, dass die Bildungszeit für die Qualifizierung des Ehrenamts das bürgerschaftliche Engagement in seiner ganzen Breite stärken muss, um das Ehrenamtsland Baden-Württemberg voran zu bringen. Eine Herausnahme der allgemeinen Bildung aus dem sachlichen Anwendungsbereich des Bildungszeitgesetzes wurde von Vertretern des Bündnisses einhellig abgelehnt, da dies einem ganzheitlichen Bildungsverständnis widerspreche.

Das Bündnis sprach sich dagegen aus, Kleinbetriebe grundsätzlich  aus dem Geltungsbereich des Gesetzes auszunehmen. Gerade in Kleinbetrieben gebe es einen Nachholbedarf bei der Weiterbildung. Über Überforderungsklauseln nach dem Vorbild anderer Länder müsse man im Detail sprechen. Dies gelte auch für die Anrechnung anderer Freistellungsmöglichkeiten.

Gegenüber dem Minister wurde deutlich gemacht, dass Auszubildende und dual Studierende im gleichen Umfang wie allen anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Bildungszeit zur Verfügung stehen müsse.

DGB-Pressestelle

i.V. Sarah Pawlowski


Nach oben

Kontakt Pressestelle

E-Mail-Kontakt:
info-bw@dgb.de

Pressesprecherin:
Andrea Gregor
fon   0711-2028-213
mob 0175-2924287
fax   0711-2028-250
andrea.gregor@dgb.de

Andrea Gregor

Andrea Gregor


Sekretariat:
Benita Kaupe
fon  0711-2028-215
fax  0711-2028-250
benita.kaupe@dgb.de


Postanschrift:

DGB-Bezirk Baden-Württemberg
Pressestelle
Willi-Bleicher-Str. 20
70174 Stuttgart