Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 15 - 26.03.2018

Das Töten stoppen!

DGB ruft zur Beteiligung an Ostermärschen auf

Der DGB Baden-Württemberg ruft dazu auf, sich an den diesjährigen Ostermärschen zu beteiligen. In der Karwoche und am Osterwochenende finden im ganzen Land friedenspolitische Aktionen statt, etwa in Biberach, Ellwangen, Heidelberg, Müllheim, Tübingen und Ulm. In Stuttgart rufen Friedensaktivisten für den 31. März (Karsamstag, von 14.00 Uhr an) zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz mit anschließendem Ostermarsch durch die Innenstadt auf. Bei der Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz um 16.00 Uhr spricht auch Martin Gross, Landesbezirksleiter ver.di Baden-Württemberg.

Unter dem  Motto „Das Töten stoppen! Für eine aktive Friedenspoliitik, für Abrüstung, für ein Atomwaffenverbot“ wollen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter ein Zeichen für Frieden und Solidarität setzten. Der DGB fordert die Bundesregierung auf, Waffenexporte in Länder außerhalb der NATO strenger zu kontrollieren. In vielen Konflikten werden mit Waffen aus deutscher Produktion Menschenrechte verletzt. Rüstungsexporte in Krisengebiete müssen verboten werden.

Der DGB fordert die Bundesregierung auf, die Bundeswehr bedarfsgerecht auszustatten. „Wir halten es für falsch, für den Verteidigungsetat automatisch zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes bereit zu stellen, wie von den NATO-Partnern vereinbart. Vielmehr muss es darum gehen, genügend Mittel für eine europäische und internationale Friedenspolitik, für Entwicklungs-zusammenarbeit und für Hilfe in akuten Krisen, insbesondere für die leidende Zivilbevölkerung bereitzustellen“, sagte der DGB-Landesvorsitzende Martin Kunzmann.

Der DGB setzt sich dafür ein, dass im Land Rüstungsproduktion auf zivile Güter umgestellt wird. Projekte zur Rüstungskonversion sollten gemeinsam mit den Beschäftigten und ihren Interessenvertretungen entwickelt werden. Ziel ist dabei, Beschäftigung langfristig zu sichern.

 

Eine Übersicht über die Veranstaltungen finden Sie auf den Seiten der DGB-Regionen:

http://nordwuerttemberg.dgb.de/

http://suedwuerttemberg.dgb.de/

http://suedbaden.dgb.de/

sowie beim Friedensnetz Baden-Württemberg:

http://www.friedensnetz.de/

 

 

 


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