Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 29 - 28.07.2014

DGB kritisiert Gegeninitiative der Arbeitgeber gegen ein Bildungszeitgesetz als „durchsichtiges Störmanöver“

Der DGB hat die heute über dpa verbreiteten Gegenvorschläge von Arbeitgeberpräsident Dulger gegen das geplante Bildungszeitgesetz als „durchsichtiges Störmanöver“ bezeichnet. Die stellvertretende DGB-Landesvorsitzende Gabriele Frenzer-Wolf appellierte an die Landesregierung, sich von der „lautstarken Interessenpolitik der Arbeitgeberlobby“ nicht beeinflussen zu lassen – zumal die Vorschläge bisher äußerst dünn seien. Der DGB habe dagegen seine Positionen mit einem Eckpunktepapier schon länger deutlich gemacht. Inzwischen gebe es auch ein breites landesweites Bündnis für die Bildungszeit.

Wer, wie Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger, ein Bildungszeitgesetz als „Wohltat“ und „Verschwendung von Zeit und Geld“ abtue und mit abenteuerlichen Zahlen über angeblich horrende steigende Arbeitskosten hantiere, habe sich von einer ernsthaften Diskussion verabschiedet.

Frenzer-Wolf: „Niemand hindert die Arbeitgeber, mehr für Aus- und Weiterbildung zu tun! Da ist jeder Vorschlag willkommen. Bildung ist aber mehr als berufliche Bildung. Von mehr Bildung profitiert nicht nur der Einzelne, sie ist auch für die Unternehmen und die Gesellschaft ein Gewinn. Deshalb ist ein Bildungszeitgesetz mit Freistellungsregelungen für allgemeine, berufliche und politische Bildung sowie für das Ehrenamt dringend nötig!“

Eckpunktepapier des DGB

DGB-Pressestelle
Jürgen Klose


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