Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 02 - 13.01.2017

DGB-Jugend lehnt Studiengebühren grundsätzlich ab


Heute protestiert in Stuttgart ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen die von der Landesregierung geplante Einführung von Studiengebühren für Ausländerinnen und Ausländer aus Nicht-EU-Staaten und Studierende im Zweitstudium. Auch die DGB-Jugend Baden-Württemberg beteiligt sich an der Demonstration. „Als Gewerkschaftsjugend bleiben wir bei der Ablehnung von Studiengebühren in jeder Form. Bildungschancen dürfen nicht vom Geldbeutel abhängen“, sagte der DGB-Bezirksjugendsekretär Andre Fricke.

Fricke weiter: „Bildung einschließlich Hochschulbildung ist eine öffentliche Aufgabe. Eine gerechte Finanzierung muss deshalb über Steuermittel und nicht über Gebühren erfolgen. Gerade in Zeiten guter Steuereinnahmen ist es unverständlich, dass die Landesregierung nun für einen Teil der Studierenden wieder Studiengebühren einführen will. In den vergangenen Jahren wurden Studiengebühren bundesweit erfolgreich bekämpft. Es darf jetzt keinen Türöffner für eine mögliche Wiedereinführung allgemeiner Studiengebühren geben. Zudem stimmt es bedenklich, wenn angesichts eines politischen Rechtsrucks und zunehmender Ressentiments gegenüber Ausländerinnen und Ausländern ausgerechnet für Studierende aus Schwellen- und Entwicklungsländern Gebühren eingeführt werden sollen.“

 


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