Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 49 - 05.08.2016

DGB gegen Klage gegen VW-Konzern

DGB rät von einer Klage gegen den Volkswagen-Konzern wegen des Wertverlustes der VW-Aktien ab


Der DGB Baden-Württemberg hatte sich bereits vor drei Jahren ausdrücklich gegen die Anhebung des Aktienanteils auf 50 Prozent ausgesprochen, gerade weil dadurch das Anlagerisiko steigt. Aus Sicht des DGB muss die Sicherheit der Anlage an erster Stelle stehen. Bereits der Aktienanteil vor 2013 von 30 Prozent lag erheblich über der Anlagerichtlinie des Bundes, die bislang einen Aktienanteil von 10 Prozent für den Versorgungsfonds und gar keinen für die Versorgungsrücklage vorsieht. „Dieses Risiko ist auch der Beirat des Sondervermögens mehrheitlich sehenden Auges eingegangen und darf nun nicht auf dem Rücken der Beschäftigten von VW und anderer Aktiengesellschaften abgeladen werden“, sagte die stellvertretende Landesvorsitzende des DGB Gabriele Frenzer-Wolf.

Das Sondervermögen dient dazu, so sicher wie möglich finanzielle Mittel für die Begleichung zukünftiger Versorgungsausgaben bereitzustellen und gleichzeitig die Versorgungskosten transparent zu machen. Während der Versorgungsfonds durch Steuergelder finanziert wird, wird die Versorgungsrücklage durch Kürzungen bei den Bezügen von Beamtinnen und Beamten gespeist. Nun müsse man schnell in Gespräche über eine sichere und nachhaltige Anlagestrategie eintreten, sagte Frenzer-Wolf.

 


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