Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 37 - 08.05.2015
DGB zum Streik im Sozial- und Erziehungsdienst

Es geht um mehr als nur ums Geld

Anlässlich des Streikauftakts im Tarifkonflikt für Beschäftigte in Sozial- und Erzieherberufen sagte der DGB den Gewerkschaften und streikenden Kolleginnen und Kollegen seine volle Unterstützung zu. „Die Beschäftigten haben genug Sonntagsreden gehört“, sagte Gabriele Frenzer-Wolf. „Sie wollen zu Recht endlich Taten sehen!“

Nach Meinung des DGB ist die Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe längst überfällig. Nicht nur in den Kindertagesstätten sind die fachlichen Anforderungen an die Beschäftigten gestiegen. Es haben sich auch die Anforderungen an die Schulsozialarbeit geändert. Die Kolleginnen und Kollegen im Sozialdienst und die Heilpädagoginnen sind zur Umsetzung der Inklusion mehr gefordert denn je. „Mit Einzellösungen ist da nicht geholfen“, sagte die stellvertretende DGB-Landesvorsitzende mit Blick auf einige kommunalen Arbeitgeber,

die mit freiwilligen Zulagenzahlungen locken. „Bei den laufenden Verhandlungen geht es um mehr als nur ums Geld, es geht um Anerkennung“, betonte Gabriele Frenzer-Wolf. „In allen diesen Berufsgruppen sind die Beschäftigten sehr gut qualifiziert und tragen hohe

Verantwortung für die ihnen anvertrauten Menschen. Das muss endlich angemessen honoriert werden.“

Gefordert wird eine neue Zuordnung der Tätigkeitsmerkmale, die der Eingruppierung zu Grunde liegen und eine grundsätzlich höhere

Wertschätzung dieser frauendominierten Tätigkeiten. Die bessere Vergütung käme damit auch dem Ziel zu Gute, die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu verringern.


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