Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 32 - 29.06.2018

Evaluation der Bildungszeit hat erhebliche Mängel

Es besteht überhaupt kein Zeitdruck bei der Überprüfung

Die heute vom Wirtschaftsministerium veröffentlichte Halbzeitbilanz der Evaluation des Bildungszeitgesetzes zeigt, dass der ganze Prozess mit erheblichen Mängeln behaftet ist.

Martin Kunzmann, der DGB-Landesvorsitzende sagte dazu: „Es zeigt sich, dass die Ergebnisse aus den bisher durchgeführten Befragungen nicht repräsentativ sind. Das ist nicht verwunderlich.“

Der DGB Baden-Württemberg hatte gemeinsam mit den Partnern im Bündnis Bildungszeit frühzeitig darauf hingewiesen, dass die Art der Befragung manipulativ und nicht zielgerichtet ist. Kunzmann weiter: „Das Ministerium war jedoch nicht auf unsere Kritik eingegangen, sondern hatte sich hinter dem mit der Evaluation beauftragten Institut versteckt. Vorgenommen wurden letztlich nur marginale Korrekturen. Noch ist es nicht zu spät, Verbesserungen vorzunehmen. Es gibt überhaupt keinen Zeitdruck. Das Gesetz ist noch gar nicht bekannt genug. Eine Bestandsaufnahme ergibt erst dann Sinn, wenn es seine Wirkung entfalten konnte. Das Bildungszeitgesetz schadet niemandem. Es ist ein wertvolles Angebot für die Beschäftigten und bringt letztlich unsere Gesellschaft voran, indem auch die politische Bildung gestärkt wird.“ 

 

 

 

 


Nach oben

Kontakt Pressestelle

E-Mail-Kontakt:
info-bw@dgb.de

Pressesprecherin:
Andrea Gregor
fon   0711-2028-213
mob 0175-2924287
fax   0711-2028-250
andrea.gregor@dgb.de

Andrea Gregor

Andrea Gregor


Sekretariat:
Benita Kaupe
fon  0711-2028-215
fax  0711-2028-250
benita.kaupe@dgb.de


Postanschrift:

DGB-Bezirk Baden-Württemberg
Pressestelle
Willi-Bleicher-Str. 20
70174 Stuttgart