Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 11 - 03.02.2016

DGB hält Verhalten der Möbelhauskette XXXL für skandalös


Der DGB Baden-Württemberg unterstützt den Protest der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Möbelhauskette XXXL, die am Montag von ihrem Arbeitgeber unvermittelt und ohne jede Begründung vor die Tür gesetzt worden sind. Die stellvertretende Landesvorsitzende Gabriele Frenzer-Wolf verurteilte das Vorgehen des Unternehmens scharf: „Das Verhalten von XXXL ist skandalös. Die fristlose Freistellung von Beschäftigten scheint Methode zu haben. Die Geschäftsleitung setzt langjährige, bewährte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von einem Tag auf den anderen einfach auf die Straße. Das ist schäbig und menschenverachtend.“

Scharfe Kritik übte der DGB außerdem an dem Verhalten der Geschäftsleitung gegenüber dem Betriebsrat. „Das Unternehmen will den Betriebsrat zwingen, das Werksgelände zu verlassen und sein Büro an einen anderen Standort zu verlegen“, sagte Frenzer-Wolf. „Dies ist ein massiver Eingriff in die Rechte des Betriebsrats. Gerade jetzt muss er den betroffenen Kolleginnen und Kollegen zur Seite stehen können.“ Der DGB forderte die Unternehmensleitung auf, die 99 betroffenen Beschäftigten umgehend an ihre angestammten Arbeitsplätze zurückkehren zu lassen.

 


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