Deutscher Gewerkschaftsbund

06.02.2017

Code of Conduct

Kooperationsvereinbarung zur Zusammenarbeit von Schulen mit außerschulischen Partnern – Code of Conduct und Handlungshilfe


Kultusminister Andreas Stoch hat am 23. November 2015 in Stuttgart mit Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Wohlfahrtspflege, Sozialpartnern und Kammern einen Verhaltenskodex zur Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft unterzeichnet. Insbesondere bei der Einführung des neuen Fachs Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung wird von Beginn an großen Wert darauf gelegt, dass die Inhalte ausgewogen und multiperspektivisch dargestellt werden. Mit dem Code of Conduct verpflichten sich nun alle Bildungspartner ausdrücklich zu Transparenz, Neutralität und Ausgewogenheit. Mit der Handlungshilfe für Lehrerinnen und Lehrer zur Prüfung von externen Materialien und Projekten erhalten die Schulen ein Instrument zur konkreten Prüfung. Baden-Württemberg nimmt mit dem Code of Conduct bundesweit eine Vorreiterrolle ein.

Materialkompass der Verbraucherzentrale:

Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) engagiert sich auch seit Jahren für die Verbraucherbildung. Ziel ist es einerseits die Verbraucherbildung mehr in der Schule zu verankern und andererseits, Lehrkräfte ganz praktisch mit dem "Materialkompass Verbraucherbildung" zu unterstützen. Dieser ist eine gute Ergänzung zum Code of Conduct.
Link: www.verbraucherbildung.de

 

Downloads:

 

Pressemitteilung Kultusministerium:
http://www.km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/23_11_2015+Unterzeichnung+Code+of+Conduct

Pressemitteilung DGB-Bezirk:
http://bw.dgb.de/presse/++co++59d23a2a-91e2-11e5-9ffd-52540023ef1a

Pressemitteilung GEW:
https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/verhaltenskodex-schuetzt-schulen-nicht/


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