Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 52 - 17.10.2019

Land soll Hochschulen nachhaltig finanzieren

DGB unterstützt die Proteste der Studierenden für eine gute und nachhaltige Finanzierung der Hochschulen in Baden-Württemberg


In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Studierenden in Baden-Württemberg um 38 Prozent angestiegen. Angesichts dieser Entwicklung nennt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für die baden-württembergischen Hochschulen für die Jahre 2021 bis 2025 einen zusätzlichen Bedarf von 1,2 Milliarden Euro. Sie verweist darauf, dass die Landesregierung in den aktuellen Verhandlungen zum Hochschulfinanzierungsvertrag jedoch nicht einmal dazu bereit ist, auch nur die Hälfte dieser Summe zur Verfügung zu stellen.

„Wer jetzt nicht in die Hochschulen investiert, sorgt dafür, dass diese bei zentralen Herausforderungen wie der Digitalisierung abgehängt werden und schadet damit nachhaltig dem Wissens- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg“, mahnt Gabriele Frenzer-Wolf, die stellvertretende Vorsitzende des DGB-Bezirks Baden-Württemberg. „Der Sparkurs gefährdet die Bildungsqualität und die Anzahl der Studienplätze. Die Einsparungen bedeuten zudem eine weitere Verschärfung der Situation der Beschäftigten. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse aufgrund von Einsparungen finden sich an den Hochschulen schon jetzt zuhauf.“

Am 17.10 und am 30.10 rufen Studierendenvertretungen zu Protesten für gute und nachhaltige Finanzierung der Hochschulen in Baden-Württemberg auf. Der DGB Baden-Württemberg unterstützt diese Forderungen. Bildung ist ein Menschenrecht und für die Zukunft des Landes von zentraler Bedeutung. An ihr darf nicht gespart werden.


Ansprechpartner:
Jens Liedtke, Abteilungsleiter Bildung, berufliche Bildung und Hochschulpolitik (jens.liedtke@dgb.de oder mobil 0175 2924236)

 


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