Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 63 - 21.11.2018
Zumeldung zur Pressekonferenz der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)

Die Politik sollte sich um Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz kümmern

Kritik an der CDU-Fraktion


Martin Kunzmann, der DGB-Landesvorsitzende, unterstützt die Gewerkschaft NGG in ihrer Forderung nach beschäftigtenfreundlichen Arbeitszeiten: 
„Anstatt auf die überlangen und häufig gesetzeswidrigen Arbeitszeiten in allen Branchen zu schauen, macht sich die CDU zum politischen Sprachrohr der Wirte und Hotelbesitzer. Angesichts bundesweit fast einer Milliarde unbezahlter Überstunden, die die Beschäftigten geleistet haben, geht die Diskussion um längere Höchstarbeitszeiten in die komplett falsche Richtung. Schon beim Einstieg in das Berufsleben wird den Beschäftigten das Recht auf Feierabend abgesprochen. Ein Drittel der Auszubildenden gibt im DGB-Ausbildungsreport an, dass ihr Arbeitgeber die gesetzlichen Ruhezeiten nicht einhält. Die Politik sollte sich dringend darum kümmern, dass die permanenten Gesetzesverstöße der Arbeitgeber aufgedeckt und geahndet werden. Denn nur mit guten und fairen Arbeitsbedingungen lassen sich motivierte Beschäftigte gewinnen, die ihren Beruf auch bis zur Rente ausüben können und nicht nach ein paar Jahren in den Burn-out schlittern.“

 


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