Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 13 - 18.03.2020

Beschäftigte bestmöglich durch die Krise bringen

Arbeitsplätze sichern, Geringverdienende und Eltern unterstützen

 

Die Dramatik der Corona-Pandemie zeigt sich mit jedem Tag deutlicher. Umso wichtiger ist es, dass Politik und Wirtschaft jetzt alles dafür tun, dass die Beschäftigten möglichst gut durch die Krise kommen. Martin Kunzmann, DGB-Landesvorsitzender: „Alle Verantwortlichen müssen mit Hochdruck daran arbeiten, Beschäftigung zu sichern und Arbeitsplätze zu erhalten. Die Arbeitgeber stehen in der Verantwortung. Kündigungen müssen, wo immer möglich, vermieden werden.“ Dank des schnellen Handelns der großen Koalition und der Sozialpartner sei ein Netz gespannt worden, das viele Beschäftigte absichere. „Doch das Netz ist noch zu grobmaschig. Vor allem für Geringverdienende und Teilzeitkräfte brauchen wir noch eine bessere Absicherung. Die entstehenden Lohnlücken müssen so gering wie möglich gehalten werden. Wir brauchen einen Schutzschirm für Geringverdiendende bei Kurzarbeit. Wenn nur 60 oder 67 Prozent des Entgeltausfalls ersetzt werden, bedeutet das für viele Beschäftigte erhebliche Einkommensverluste“, so Kunzmann weiter. 

Der DGB dringt darauf, dass die angedachten Lösungen für berufstätige Eltern jetzt schnell kommen. Viele Eltern könnten wegen der Schul- und Kitaschließungen nicht mehr im normalen Umfang arbeiten.

In der jetzigen Ausnahmesituation zeige sich, dass Deutschland dank der Sozialpartnerschaft schnell handlungsfähig sei. Kunzmann: „Die Sozialpartnerschaft ist ein Erfolgsmodell. Jetzt ist Solidarität gefragt, damit wir alle bestmöglich durch diese Krise kommen.“


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