Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 81 - 15.12.2015

Der DGB Baden-Württemberg lädt ein zum Zukunftskongress - Arbeiten und Leben in Baden-Württemberg

Fachleute aus Gewerkschaften, Wissenschaft und Gesellschaft diskutieren am 22. Januar 2016 über die Themen Arbeit, Bildung, öffentliche Investitionen und Integration


Die nahende Landtagswahl prägt zunehmend die politische Diskussion im Land. Der DGB Baden-Württemberg und seine Mitgliedsgewerkschaften wollen aber den Blick über den 13. März 2016 hinaus richten. Deshalb lädt der DGB ein zum

 

Zukunftskongress – Arbeiten und Leben in Baden-Württemberg,

Freitag, 22. Januar 2016, 9.30 bis 16.00 Uhr

Mercedes-Benz-Arena

Mercedesstraße 87, 70372 Stuttgart

 

Wie wird sich die Arbeitswelt durch die Digitalisierung verändern? Wie müssen die Beschäftigten weiter qualifiziert werden, damit es gute Arbeit für möglichst viele Menschen gibt? Wie müssen Bildung und Weiterbildung angepasst und weiter entwickelt werden, damit der Zugang zu Wissen und Qualifikationen chancengerecht gestaltet werden kann? Was wurde bisher bei der Bildungsreform erreicht?

Welche Investitionen brauchen wir, damit die Menschen in Baden-Württemberg mit einer modernen Infrastruktur versorgt sind? Wie gelingt uns eine erfolgreiche Integration von Geflüchteten und Menschen aus anderen Kulturen?

Diese Fragen werden Fachleute aus den Gewerkschaften, aus der Wissenschaft und aus der Gesellschaft mit den Kongressteilnehmerinnen und –teilnehmern in vier parallel stattfindenden Foren diskutieren.

 

Forum 1: Gute Arbeit 4.0

- Zukunft der Arbeit – Soziale Gestaltung von Arbeit 4.0
(Welf Schröter, Leiter des Forums Technikgestaltung beim DGB Baden-Württemberg, Netzwerk ZIMT)

- Industrie 4.0 - Chancen für Wertschöpfung und Beschäftigung (Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung, IPA, und des Instituts für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb, IFF, der Universität Suttgart)

 

Forum 2: Gute Bildung 4.0

- Anforderungen und Ausblick einer erfolgreichen Bildungspolitik in Baden-Württemberg
(Doro Moritz, Vorsitzende GEW Baden-Württemberg)

- Empfehlungen zur Gestaltung des Verhältnisses von beruflicher und akademischer Bildung
(Dr. Bernhard Klingen, Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates)

 - Qualifizierung 4.0 - Ende oder Renaissance der beruflichen Bildung?
(Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Universität Hohenheim)

 

Forum 3: Investitionen in ein gutes Leben

- Finanzpolitik in Baden-Württemberg - gewerkschaftliche Alternativen zur Austeritätspolitik
(Jendrik Scholz, Abeilungsleiter Arbeits- und Sozialpolitik beim DGB Baden-Württemberg)

- Eckpunkte einer investitionsorientierten Finanzpolitik aus gewerkschaftlicher Sicht
(Ralf Krämer, Gewerkschaftssekretär Bereich Wirtschaftspolitik, ver.di Bundesvorstand)

- Gesundheit und Pflege, Wohnen und Verkehrsinfrastruktur: stärkere Investitionen in öffentliche Güter
(Irene Gölz, Landesfachbereichsleiterin Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen ver.di Baden-Württemberg, Rolf Gaßmann, Landesvorsitzender Deutscher Mieterbund Baden-Württemberg, Andreas Harnack, Regionalleiter IG Bauen-Agrar-Umwelt Baden-Württemberg)

 

Forum 4: Gute Integration in Baden-Württemberg

- Herausforderung einer gelungenen Integrationspolitik
(Johannes Jakob, Abteilung Arbeitsmarktpolitik DGB-Bundesvorstand)

- Praktische Beispiele aus der Kommunalpolitik in Baden-Württemberg
(Marc Nogueira, stellvertretender Abteilungsleiter des Integrationsbeauftragtenbüros  der Stadt Mannheim)

 

Eine abschließende Diskussionsrunde mit Roman Zitzelsberger (Bezirksleiter IG Metall Baden-Württemberg), Leni Breymaier (Landesbezirksleiterin ver.di Baden-Württemberg), Doro Moritz (Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg) und Gabriele Frenzer-Wolf (stellvertretende DGB-Landesvorsitzende) wird die wichtigsten Thesen und Forderungen festhalten.

Eingeladen sind Gewerkschaftsmitglieder, Betriebs- und Personalräte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Selbstverständlich sind Journalistinnen und Journalisten ebenfalls herzlich eingeladen, an dem Kongress teilzunehmen und zu berichten.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter:

http://bw.dgb.de/-/OEb


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