Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 17 - 23.03.2020
Beschäftigte in Kurzarbeit unterstützen

Ball liegt jetzt bei der Landesregierung

 

Die von der großen Koalition beschlossenen Unterstützungsmaßnahmen für die Beschäftigten in der Corona-Krise enthalten viele positive Punkte. An zwei entscheidenden Stellen springt die Bundesregierung aber zu kurz: bei der Höhe des Kurzarbeitergeldes und beim Lohnersatz wegen Kita-Schließungen.

Dazu sagte der Vorsitzende des DGB Baden-Württemberg Martin Kunzmann: „Mit der heutigen Entscheidung des Bundesregierung zum Kurzarbeitergeld ist klar, dass Hunderttausende in den Hartz-IV-Bezug abrutschen werden. Diese soziale Schieflage hätte vermieden werden müssen. Jetzt ist die Landesregierung gefordert, die Beschäftigten kurzfristig spürbar zu unterstützen.“ In der Ausnahmesituation gelte es, pragmatisch zu handeln. Kunzmann erinnerte daran, dass die Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut das Anliegen von DGB und Gewerkschaften nach einer Aufstockung des Kurzarbeitergeldes richtigerweise unterstützt habe.

Der DGB kritisiert zudem, dass Eltern den Lohnersatz wegen Kita-Schließungen erst dann bekommen, wenn sie ihre Urlaubstage aufgebraucht haben. „Diese Hürde ist entschieden zu hoch. Eine familienfreundliche Lösung sieht anders aus“, so Kunzmann.

 


Nach oben

Kontakt Pressestelle

E-Mail-Kontakt:
info-bw@dgb.de

Pressesprecherin:
Andrea Gregor
fon   0711-2028-213
mob 0175-2924287
fax   0711-2028-250
andrea.gregor@dgb.de

Andrea Gregor

Andrea Gregor


Assistenz:
Benita Kaupe
fon  0711-2028-215
fax  0711-2028-250
benita.kaupe@dgb.de


Postanschrift:

DGB-Bezirk Baden-Württemberg
Pressestelle
Willi-Bleicher-Str. 20
70174 Stuttgart