Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 57 - 20.07.2020
Bündnis für Lebenslanges Lernen unterzeichnet neue Vereinbarung

Weiterbildungsstrategien muss es für alle Beschäftigten geben, insbesondere aber für Frauen und gering Qualifizierte

Heute unterzeichnen die Partnerorganisationen im Bündnis Lebenslanges Lernen die Vereinbarung „Gemeinsam für Weiterbildung“. Darin finden sich die Ziele des Bündnisses für den Zeitraum von 2021 bis 2025, die unter der Federführung des Kultusministeriums erarbeitet wurden. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Baden-Württemberg ist Teil des Bündnisses.

Der DGB begrüßt die Ziele, die sich das Bündnis für Lebenslanges Lernen Baden-Württemberg für die nächsten Jahre gesteckt hat. Dazu Gabriele Frenzer-Wolf, stellvertretende Vorsitzende des DBG Baden-Württemberg: „Unsere Arbeitswelt steht vor massiven Umbrüchen. Die fortschreitende Digitalisierung und der Umbau unserer Wirtschaft hin zu mehr Klimaschutz stellen Beschäftigte und Unternehmen vor große Herausforderungen. Wir brauchen daher Strategien, Förderungen und Beratungen, die allen Beschäftigen eine gute Qualifizierung ermöglichen. Andernfalls wird der Wandel nicht gelingen. Dabei müssen wir insbesondere auf diejenigen achten, die bisher viel zu wenig von Weiterbildungsangeboten profitieren. Obwohl Baden-Württemberg eine verhältnismäßig gute Weiterbildungsquote hat, sind es noch immer Frauen und gering Qualifizierte, die viel zu wenig an Weiterbildung teilhaben. Es ist insbesondere die Aufgabe der Unternehmen, hier nachzubessern.“

Weiterbildung sei auch eine gesellschaftspolitische Aufgabe. Frenzer-Wolf weiter: „In Zeiten von Fake News und Angriffen gegen unsere gesellschaftlichen Werte muss die politische und allgemeine Weiterbildung einen höheren Stellenwert erhalten. Bildung fördert Mitbestimmung und Teilhabe. Sie ist das Fundament unserer Demokratie.“ 

Ansprechpartner:
Jens Liedtke, Abteilungsleiter Bildung und berufliche Bildung (jens.liedtke@dgb.de oder mobil 0175 2924236)

 


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