Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 01 - 30.01.2014

20. Ordentliche Bezirkskonferenz des DGB-Bezirks Baden-Württemberg

Ludwigsburg, Forum am Schlosspark, 1. Februar 2014, 10 Uhr:

 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann unter den Rednern

DGB fordert ein Gesetz zur Bildungszeit in Baden-Württemberg

Nikolaus Landgraf tritt zur Wiederwahl an – Stellvertreterin Gabriele Frenzer-Wolf kandidiert das erste Mal

Landgraf zieht positive Bilanz der DGB-Reform - Delegierte beschließen über fast 100 Anträge - Trend steigender Mitgliederzahlen hält an


Zur 20. Ordentlichen Bezirkskonferenz des DGB Baden-Württemberg kommen am Samstag, den 1. Februar 2014, um 10 Uhr 100 Delegierte der acht Mitgliedsgewerkschaften des DGB und viele prominente Gäste im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg zusammen. Die Konferenz, die alle vier Jahre stattfindet, steht unter dem Motto „Gute Arbeit, sichere Rente, soziales Europa, aktiver Staat“.

Nikolaus Landgraf wird am Vormittag einen Bericht über die vergangenen vier Jahre DGB-Arbeit und einen Ausblick auf die kommenden politischen Herausforderungen für den DGB in Baden-Württemberg geben. Außerdem steht die Wahl der DGB-Spitze im Land auf der Tagesordnung. Nikolaus Landgraf stellt sich nach vier Jahren zum ersten Mal zur Wiederwahl. Gabriele Frenzer-Wolf, die das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden seit September kommissarisch innehatte, kandidiert erstmals. Die Wahlgänge sind für 12.20 Uhr (Landgraf) bzw. 13.45 Uhr (Frenzer-Wolf) geplant.

Auf der Konferenz gibt DGB-Landeschef Nikolaus Landgraf den Startschuss zu einer Kampagne der Gewerkschaften für ein Gesetz zur Bildungszeit in Baden-Württemberg, wie es in vielen anderen Bundesländern seit Jahren geübte Praxis ist. Unter dem Motto „Gib mir 5“ fordern die Gewerkschaften fünf bezahlte Tage für Bildung im Jahr.

In seinem Grußwort (ACHTUNG: ca. 12.00 Uhr!) wird Ministerpräsident Kretschmann auf die Bedeutung von Gewerkschaften, ihre wichtige Rolle als Partner bei der ökologischen Modernisierung sowie über das Landesprogramm „Gute und sichere Arbeit“ und die „Allianz für Fachkräfte“ eingehen.

Neben Ministerpräsident Kretschmann haben viele weitere prominente Gäste ihre Teilnahme angekündigt, u.a. Landtagspräsident Guido Wolf, die Fraktionsvorsitzenden von Grünen, SPD und CDU, Edith Sitzmann, Claus Schmiedel und Peter Hauk sowie viele Vertreter/innen von Kirchen und Verbänden.

Die Delegierten diskutieren und beschließen 98 Anträge zur Wirtschafts-, Industrie- und Finanzpolitik, zur Organisationspolitik, zur Arbeits- und Sozialpolitik, zu den Themen Bildungspolitik, Berufliche Bildung, Jugend, zum Öffentlichen Dienst und zur Kommunalpolitik, zur Friedenspolitik sowie zur Innen- und Rechtspolitik. Angekündigt ist auch ein Initiativantrag zur Diskussion um die Bildungspläne im Land. Die Anträge sind unter www.bw.dgb.de nachzulesen – ebenso wie der umfangreiche Geschäftsbericht für die Jahre 2009 bis 2013.

Mit der Konferenz wird auch die Organisationsreform des DGB bilanziert. Nikolaus Landgraf zieht eine positive Bilanz: „Der DGB der Zukunft wird ein neu aufgestellter DGB sein. Künftig sind nicht mehr hauptamtlich besetzte Regionen für die politische Arbeit verantwortlich, sondern ehrenamtliche Stadt- und Kreisverbände. Ich kann mit einigem Stolz feststellen, dass wir unser Ziel, in 38 von 44 Landkreisen ehrenamtliche DGB-Strukturen aufzubauen, voll erreicht haben. Jetzt geht es daran, diese neuen Strukturen auf stabile Beine zu stellen. Daran arbeiten wir.“ Die vier DGB-Regionsgeschäftsführer, die auf der Konferenz ebenfalls gewählt werden, bilden künftig zusammen mit dem Vorsitzenden und seiner Stellvertreterin den erweiterten geschäftsführenden DGB-Bezirksvorstand.

Die Gewerkschaften in Baden-Württemberg hatten zum 31.12.2013 812.757 Mitglieder. DGB-Landeschef Nikolaus Landgraf: „Der Aufwärtstrend bei den Mitgliederzahlen setzt sich fort. Bereits das zweite Mal in Folge haben im Land die Mitgliederzahlen der DGB-Gewerkschaften wieder zugenommen. Dass sich uns mehr junge Menschen anschließen, freut uns besonders. Auch der Frauenanteil ist gestiegen. Wir sind entschlossen, dieses Pfund in die Waagschale zu werfen, wenn es um die Interessenvertretung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern geht. Starke Gewerkschaften und ein starker DGB sind nötig, um diese Gesellschaft menschlicher und sozialer zu machen. Ohne Gewerkschaften sähe diese Gesellschaft anders aus“, so Landgraf.

Zum 31.12.2013 hatten die DGB-Gewerkschaften bundesweit zusammen 6.142.749 Mitglieder.

Info: Alle Konferenzunterlagen finden Sie unter www.bw.dgb.de . Den aktuellen Ablaufplan finden Sie dort am Freitagmittag.

 

DGB-Pressestelle
Jürgen Klose


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