Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 31 - 14.04.2011

DGB-Frauen fordern deutliches frauenpolitisches Signal bei der Besetzung von Spitzenpositionen

Den Regierungswechsel in Baden-Wüttemberg haben maßgeblich die Frauen im Land herbeigeführt, deshalb erwarten sie zu Recht, dass sich Frauenpolitik nicht in Worten, sondern in klaren Vereinbarungen im Koalitionsvertrag und bei der paritätischen Besetzung von Spitzenpositionen wiederfindet. Den angekündigten Worten müssen Taten folgen, so die stellvertretende Vorsitzende des DGB Baden-Württemberg, Marion v. Wartenberg.

"Wir Gewerkschaftsfrauen fordern von der künftigen Landesregierung, dass die Spitzenpositionen sowohl in den Ministerien (Ministerämter, Staatssekretärsposten, Ministerialdirektorenstellen) als auch im Landtag zu 50 Prozent mit Frauen besetzt werden", bekräftigte die Vorsitzende der DGB-Frauenarbeit, Dagmar Hölzl. Nachdem der Landtagspräsident auch künftig männlich sei, gelte es nun bei den VizepräsidentInnen entsprechende Besetzungen vorzunehmen.

Die DGB-Frauen und die Arbeitnehmerinnen im Land messen die künftige Regierungskoalition daran, ob sie Gleichstellungspolitik umsetzt. Dies gelte für Regierungsämter wie für Führungspositionen in der Landesverwaltung und auch die Mittelverteilung im Haushalt gleichermaßen.


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