Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 61 - 29.11.2019
Zumeldung zu den Arbeitsmarktzahlen im November

Arbeitergeber sind in der Pflicht, Beschäftigung zu halten

 

Angesichts der sich häufenden Meldungen über Arbeitsplatzabbau und steigender Arbeitslosigkeit fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Baden-Württemberg die Arbeitgeber dazu auf, nicht den Rotstift regieren zu lassen, sondern gemeinsam mit den Beschäftigten die anstehenden Aufgaben anzugehen. „Die immensen Herausforderungen können nicht mit Angst, Unsicherheit und Stellenstreichungen bewältigt werden. Die Arbeitgeber sind in der Pflicht, intelligente Prozesse einzuleiten, wie Wertschöpfung und Beschäftigung im Land gehalten werden können. Sie müssen den Beschäftigten Chancen zur Qualifizierung und Weiterbildung eröffnen. So sichern sie sich die Fachkräfte von morgen“, sagte der Landesvorsitzende Martin Kunzmann. Die Beschäftigten hätten einen wesentlichen Anteil daran, dass die Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren gute Renditen erwirtschaften konnten. Kunzmann: „Sie jetzt wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen ist unredlich – und aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch kurzsichtig. Gerade in Umbruchzeiten gilt es, die Sozialpartnerschaft zu stärken anstatt sie durch renditegetriebene Rationalisierungsprogramme zu schwächen.“

 

 

 


Nach oben

Kontakt Pressestelle

E-Mail-Kontakt:
info-bw@dgb.de

Pressesprecherin:
Andrea Gregor
fon   0711-2028-213
mob 0175-2924287
fax   0711-2028-250
andrea.gregor@dgb.de

Andrea Gregor

Andrea Gregor


Assistenz:
Benita Kaupe
fon  0711-2028-215
fax  0711-2028-250
benita.kaupe@dgb.de


Postanschrift:

DGB-Bezirk Baden-Württemberg
Pressestelle
Willi-Bleicher-Str. 20
70174 Stuttgart