Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 75 - 19.10.2020
Zumeldung DGB zur Wohnraumallianz

Wohnraumallianz muss weitergeführt werden

DGB und IG BAU fordern das Land auf, seine Aktivitäten zu verstärken

 

Anlässlich des vorerst letzten Spitzengesprächs der Wohnraumallianz fordert der DGB die Landesregierung auf, ihre wohnungspolitischen Aktivitäten zu verstärken. „Die Einrichtung der Wohnraumallianz ist sehr wertvoll und muss auch weiter verstärkt werden, wenngleich die derzeit erzielten Ergebnisse an gebauten Wohnungen nicht zufrieden stellend sind“, sagt Andreas Harnack, Regionalleiter der IG BAU in Baden-Württemberg und Vertreter des DGB in der Wohnraumallianz. „Baden-Württemberg bleibt ein teures Pflaster für Mieter*innen und Häuslebauer*innen. So liegen bei den Bestandsmieten 16 der 30 teuersten Städte ganz Deutschlands in Baden-Württemberg. Wer auf eine geförderte Wohnung angewiesen ist, hat am freien Markt kaum eine Chance ein bezahlbares Zuhause zu finden.“ 

Harnack weiter: „Baden-Württemberg braucht mehr und vor allem zügige Aktivitäten in der Wohnungspolitik. Die im Jahr 2019 geförderten 2.083 Wohnungen reichen nicht aus um den Wegfall von Wohnungen aus der Preisbindung zu kompensieren. Von circa 57.400 geförderten Wohnungen zu Beginn der Legislaturperiode im Jahr 2016 waren Ende 2019 nur noch 53.800 Wohnungen übrig. Entscheidend ist, die Impulse und Aktivitäten Kommunen- und Regierungspräsidien-übergreifend zu steuern. Wohnungsprobleme können einzelne Städte nicht alleine lösen. Deshalb müssen zum Beispiel Wohnungs- und Verkehrspolitik miteinander verzahnt werden, um in den jeweiligen Wirtschaftsregionen herum mehr Wohnraum zu schaffen.“ 

Mia Koch, Abteilungsleiterin Strukturpolitik beim DGB: „Die Gründung einer Landesentwicklungsgesellschaft ist deshalb dringender denn je. Sie sollte die Koordinierungs- und Steuerungsaufgaben übernehmen und zudem selbst einen Bestand an gefördertem Wohnraum aufbauen.“ 
 

 

Ansprechpartnerin:
Mia Koch, Abteilungsleiterin Strukturpolitik und Daseinsvorsorge, DGB Baden-Württemberg: mia.koch@dgb.de oder mobil 0160 97458792


Nach oben

Kontakt Pressestelle

E-Mail-Kontakt:
info-bw@dgb.de

Pressesprecherin:
Andrea Gregor
fon   0711-2028-213
mob 0175-2924287
fax   0711-2028-250
andrea.gregor(at)dgb.de

Andrea Gregor

Andrea Gregor


Assistenz:
Benita Kaupe
fon  0711-2028-215
fax  0711-2028-250
benita.kaupe(at)dgb.de


Postanschrift:

DGB-Bezirk Baden-Württemberg
Pressestelle
Willi-Bleicher-Str. 20
70174 Stuttgart