Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 01 - 14.01.2020
Zumeldung zur Pressemeldung des Staatsministeriums „Studie gesellschaftlicher Zusammenhalt“

Bertelsmann-Studie zeigt, dass Frauen stark benachteiligt sind

DGB erneuert Forderung nach einem geschlechtergerechten Wahlrecht


„Drei Viertel der Befragten sagen, dass Frauen in der Gesellschaft benachteiligt werden. Fast zwei Drittel fordern die Politik auf, mehr dagegen zu tun. Diesen Befund der Bertelsmann-Studie muss die Landesregierung ernst nehmen. Er wirft einen großen Schatten auf die sonst überwiegend positiven Ergebnisse“, sagte die stellvertretende DGB-Landesvorsitzende Gabriele Frenzer-Wolf. Sie erneuerte die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes nach einer Wahlrechtsreform in Baden-Württemberg. „Mit einem Wahlrecht, das die paritätische Aufstellung von Frauen und Männern garantiert, wären beide Geschlechter gleich stark im Landtag vertreten. Frauen würden eine angemessene Rolle bei politischen Entscheidungen spielen. Dies wäre ein wichtiger Schritt zur Beseitigung der strukturellen Nachteile, mit denen Frauen auch im 21. Jahrhundert noch konfrontiert sind. Brandenburg macht Baden-Württemberg vor, wie ein geschlechtergerechtes Wahlsystem aussehen kann. Daran sollte sich der Südwesten ein Beispiel nehmen.“


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