Deutscher Gewerkschaftsbund

10.12.2018
Das Arbeitszeitgesetz ist alles andere als veraltet

Keine faulen Eier unterm Weihnachtsbaum!

Die Arbeits- und Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut und die CDU-Fraktion wollen eine Bundesratsinitiative starten, um das Arbeitszeitgesetz aufzuweichen. Sie wollen den Zwölf-Stunden-Tag legalisieren. Der DGB hält dagegen: Die Schutzregelungen im Arbeitszeitgesetz sind alles andere als veraltet. Die Menschen haben ein Recht auf Feierabend. Schon jetzt leisten die Beschäftigten hierzulande 2,1 Milliarden Überstunden im Jahr. Die Hälfte davon ist unbezahlt. Der Acht-Stunden-Tag soll aus gutem Grund die Norm bleiben. Und das Arbeitszeitgesetz bietet ausreichend Ausnahmemöglichkeiten für verschiedene Branchen und Berufe. Darüber hinaus ermöglichen Tarifverträge flexible Modelle zur Arbeitszeitgestaltung.  


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