1. Mai 2026: Erst unsere Jobs, dann eure Profite!

Am 1. Mai mit uns auf die Straße – für eine gerechte Arbeitswelt

Inhaltsverzeichnis

Erster Mai 2026: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“

Der Tag der Arbeit 2026 steht unter dem Motto: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“.

Wir alle kennen die aktuelle Situation: Die Wirtschaftslage und Konjunkturaussichten sind mau, Arbeitsplätze werden in vielen Branchen abgebaut, auch in den Kernbereichen der deutschen Industrie. Viele Beschäftigte haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Doch die Rechte und Sicherheitsversprechen, die wir erkämpft haben, müssen auch heute gelten: Die Gewerkschaften sind die Schutzmacht der Beschäftigten und kämpfen jeden Tag um jeden Job. Jobsicherheit hat für uns höchste Priorität. Wir geben Sicherheit in unsicheren Zeiten.

Wir haben uns auch für dieses kämpferische Motto entschieden, weil fast kein Tag mehr vergeht ohne Angriffe von Arbeitgebern (insbesondere von Arbeitgeber-Verbänden) auf den Sozialstaat und Beschäftigtenrechte – etwa auf den 8-Stunden-Tag, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, das Bürgergeld, die Karenzzeit bei Pflegebedürftigkeit, die Rente usw. Mit dem Gegensatz „wir – ihr“ bringen wir die Forderung der Beschäftigten selbstbewusst auf den Punkt. Die kraftvolle Gestaltung mit Faust und roter Fahnen-Optik unterstützt die Aussage.

Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ gehen wir am 1. Mai 2026 auf die Straße – kämpferisch, solidarisch und entschlossen.

Arbeitsplätze geraten unter Druck, Standorte werden verlagert, soziale Sicherheit wird infrage gestellt. Gleichzeitig sollen
wir länger arbeiten, mehr leisten und mit weniger auskommen. Das machen wir nicht mit.


Erst unsere Jobs, dann eure Profite – sichere Arbeit und gute Perspektiven!
Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. Viele Kolleginnen und Kollegen haben Angst um ihre Zukunft und die ihrer Familien. Doch die Beschäftigten sind nicht verantwortlich für Krisen, Fehlentscheidungen oder unterlassene Investitionen. Sie sind es, die jeden Tag arbeiten – und damit den Laden am Laufen halten. Arbeitgeber müssen endlich Verantwortung übernehmen: In die Zukunft investieren, Arbeitsplätze sichern und sich zum Standort bekennen. Unsere Arbeit schafft den Wohlstand – also müssen unsere Jobs an erster Stelle stehen.


Erst unsere Gesundheit, dann eure Profite – Hände weg vom 8-Stunden-Tag!
Der Angriff auf den 8-Stunden-Tag ist ein Angriff auf unsere Gesundheit. Unter dem Schlagwort „Flexibilisierung“ drohen längere Arbeitstage, mehr Druck und weniger Planbarkeit. Wir sagen klar: Wir arbeiten genug! Der 8-Stunden-Tag schützt unsere Gesundheit, unsere Familien und unsere Freizeit. Er ist eine zentrale Errungenschaft der Arbeiterbewegung – und nicht verhandelbar. Wenn das Arbeitszeitgesetz fällt, bestimmt der Chef über unsere Zeit. Das lassen wir nicht zu.

Erst unsere Sicherheit, dann eure Profite – für eine starke Rente und gute Versorgung für alle!
Der Sozialstaat ist kein Kostenfaktor, den man beliebig kürzen kann – er ist die Grundlage für Zusammenhalt und Stabilität. Wer heute behauptet, er sei „zu teuer“, lenkt von den eigentlichen Problemen ab: einer ungerechten Vermögensverteilung und einer unzureichenden Finanzierung. Die Rente gehört uns – denjenigen, die in sie einzahlen. Wer ein Leben lang arbeitet, muss im Alter sicher leben können. Und wir brauchen ein Gesundheitssystem, das sich an dem orientiert, was die Menschen benötigen – nicht an den Renditeerwartungen von Investoren. Wir fordern eine Gesundheitsversorgung für alle – unabhängig vom Geldbeutel.


Erst unser bezahlbares Leben, dann eure Profite – Schluss mit der Abzocke!
Die Lebenshaltungskosten steigen, besonders beim Wohnen und bei Energie. Auch Nahrungsmittel werden immer teuer. Immer mehr Menschen geraten unter Druck, obwohl sie arbeiten. Das zeigt: Der Markt regelt es eben nicht! Wir brauchen eine Politik, die eingreift, reguliert und für spürbare Entlastung sorgt. Denn gute Arbeit muss ein gutes Leben ermöglichen – und zwar auch bei Wohnen, Energie und im Supermarkt.


Heraus zum 1. Mai!
Der 1. Mai ist ein Tag des Zusammenhalts, der Solidarität, des Widerstands und des Einsatzes für den Frieden. Wir stehen gemeinsam für unsere Rechte, für unsere Würde und für eine gerechte Gesellschaft. Lasst uns laut sein gegen Angriffe auf Arbeitnehmerrechte, gegen Sozialabbau und gegen eine Politik, die die Interessen der Beschäftigten hintenanstellt.
Gehen wir gemeinsam auf die Straße – für sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und eine starke Demokratie.


Erst unsere Jobs, dann eure Profite!

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