2026 muss Jahr der sicheren Arbeitsplätze werden – klarer Auftrag für Unternehmen und die Politik im Südwesten!

Datum

Ordnungsnummer PM 1

Dachzeile Zumeldung – Arbeitsagentur / Regionaldirektion Baden-Württemberg – aktuelle Arbeitsmarktzahlen

DGB Landesvorsitzender Kai Burmeister kommentiert die aktuellen Arbeitsmarktzahlen wie folgt: 

Die Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg ist aktuell so hoch wie in den letzten 20 Jahren nicht mehr. Angesichts des angekündigten Stellenabbaus vieler Unternehmen in der Industrie droht 2026 eine weitere Eintrübung auf dem Arbeitsmarkt. 

Aus Sicht der Gewerkschaften geht es jetzt um einen Schulterschluss im Land, bei dem Politik, Unternehmen und Gewerkschaften gemeinsam alles dafür tun, um Arbeitsplätze zu sichern. Die zum Jahresende verlängerte Kurzarbeit unterstreicht die Leitidee sichere Arbeitsplätze statt Jobabbau. 

Die laufende wirtschaftliche Transformation kann nur mit den Beschäftigten gelingen, nicht aber gegen sie. In Richtung der Unternehmen formulieren wir die klare Erwartung: Verzicht auf betriebsbedingte Entlassungen. 

Die Zeit wird augenscheinlich knapp. Die Landespolitik muss auch in Zeiten des Wahlkampfes handlungsfähig bleiben und die Sicherung von Arbeitsplätzen in den Mittelpunkt stellen. Aus gewerkschaftlicher Sicht geht es darum: 

  • Baden-württembergweiter Schutzschirm für bedrohte Arbeitsplätze und Standorte
  • Öffentliche Investitionsoffensive des Landes für Wirtschaft, Soziales und Klima
  • Unternehmenshilfen an feste Arbeitsplatzzusagen knüpfen
  • Leistungsfähige öffentliche Infrastruktur herstellen, Beschäftigte entlasten

 

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