Deutscher Gewerkschaftsbund

24.09.2019
eSta - Regionale Strukturpolitik und öffentliche Daseinsvorsorge

Das eSta-Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen

Dokumentation des DGB-Bezirkes und der beteiligten Kreis- und Stadtverbände

 

Vor zwei Jahren startete der DGB Baden-Württemberg das Projekt eSta – Regionale Strukturpolitik und öffentliche Daseinsvorsorge. Die Kreis- und Stadtverbände sowie der Bezirk haben konkrete strukturpolitische Themen auf ihre Agenda gesetzt. Ein Team aus Bezirksverwaltung, Regionen und Regionssekretär*innen setzte sich im Herbst 2017 als Pilot*innen ins Cockpit. Hauptziel war es, den DGB vor Ort zu stärken und kommunalpolitische Projekte zu definieren. Denn vieles, was im Land, im Bund oder in Europa entschieden wird, kann vor Ort durch eine kluge Ausgestaltung beeinflusst werden. Sei es der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Esslingen und Singen, die Verkehrsprobleme in Heidelberg und Tuttlingen, die Handlungsfähigkeit der Stadt Pforzheim trotz angespannter Kassenlage oder die Durchsetzung von Kriterien für gute Arbeit bei öffentlichen Auftragsvergaben in Karlsruhe – all das sind Themen, die konkret vor Ort angegangen werden können. Sie stehen im Zentrum der DGB-Arbeit. Die Projekte wurden gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen in den Kreis- und Stadtverbänden, aber auch von engagierten Kolleg*innen, die zuvor noch nicht beim DGB aktiv waren, in unermüdlichem Einsatz auf den Weg gebracht und gemeinsam vorangetrieben. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Es wurden unzählige Gespräche mit Kommunalpolitiker*innen geführt, Veranstaltungen mit kreativen Formaten organisiert, die Öffentlichkeit bei tollen Aktionen auf die Anforderungen des DGB aufmerksam gemacht. Der DGB ist vor Ort als kommunalpolitischer Akteur an den wichtigen Themen dran und wird als Experte für die Interessen der Beschäftigten wahrgenommen.  Mit dem Zukunftsdialog, der einen ähnlichen Ansatz verfolgt, werden wir diese Aktivitäten nun bezirksweit fortführen. Alle Kreis- und Stadtverbände sind eingeladen, sich zu beteiligen.


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