Ausbeutung in der Paketbranche
Jeden Tag ein Elefant! – Ausbeutung in der Paketbranche
Die Päckchen für unter den Weihnachtsbaum bringt heute weniger Santa Claus mit seinen putzigen Ren(n)tieren, sondern eher der Paketbote in der sogenannten „Blackweek“. Dabei kommt es nicht selten vor, dass er täglich bis zu 300 Pakete bewegt – das entspricht ungefähr dem Gewicht eines Elefanten (2 Tonnen). Wer solche Höchstleistungen bringt, sollte angemessen bezahlt werden.
Viele Paketdienstleister lagern die Verantwortung für gute Arbeitsbedingungen jedoch an Sub- und Subsubunternehmen aus. Die Folgen tragen die Beschäftigten.
Jens Hamann, ver.di-Sekretär im Bezirk Fils-Neckar-Alb und zuständig für Postdienste, Speditionen und die Logistikbranche, berichtet über die Tricks und Kniffe einiger Arbeitgeberinnen, mit denen sie den Kolleginnen in der Paketbranche das Leben schwer machen. Dabei geht es auch darum, welche Möglichkeiten es gibt, gemeinsam gegen schlechte Arbeitsbedingungen und Ausbeutung vorzugehen.