Freiburg: Zur politischen Ökonomie der Künstlichen Intelligenz

19.11.2026 von 19:00 - 21:30

Gewerkschaftshaus Freiburg, Friedrichstr. 41-43

Zur politischen Ökonomie der Künstlichen Intelligenz 
Vortrag und Diskussion mit Peter Schadt
 

19. November | 19 Uhr | Gewerkschaftshaus Freiburg

Es wird schon so sein, dass mit der „künstlichen Intelligenz“ mal wieder eine neue Technik in der Arbeitswelt ihre Anwendung findet. Damit ChatGPT seinen Dienst in den Browserfenstern von New York bis Berlin tun kann, müssen vorher im Ostkongo und in der chinesischen Provinz Kivu die seltenen Erden und Metalle abgebaut werden. Die flächendeckende Armut mobilisiert schon genug Arbeitskräfte für den Abbau. In Taipei dann die Halbleiter produziert, also die notwendige Hardware für die Schraubenhirne. 

Dass in diesen Fabriken nicht nur in Korea, sondern auch in ihren amerikanischen Pendants bis zu 12 Stunden am Tag gearbeitet wird passt zum „Training“ der KI-Software, welche von Nairobi bis Südafrika ausgelagert wird: Selbstständige „Clickworker“ „labeln“ Fotos und was auf ihnen zu sehen ist, für Mikrobeträge pro Bild. Und das ist erst die Grundlage für die Veränderungen, die alle Welt diskutiert: KI in der modernen Produktion, Verwaltung und Handel. 

An diesem Abend soll es um die Grundlagen einer politischen Ökonomie der künstlichen Intelligenz gehen.

Eine Veranstaltung des DGB Stadtverband Freiburg, unterstützt vom ver.di Ortsverein Freiburg.